HIER Arduino-Day-2017-Nachlese

 
Offene Hightech-Werkstatt
Oberfranken

Mädchen und Technik

Basierend auf den Erfahrungen der niederländischen FabLab-Community, ziehen FabLabs zu etwa gleichen Anteilen sowohl männliche, als auch weibliche Nutzer an.

Mädchen und junge Frauen entwickeln ebenso einen Affinität zu technischen Disziplinen, wie ihre männlichen Altersgenossen. Ursache dafür könnte sein, dass es im FabLab nur selten um „pure“ Technik geht, sondern immer auch um gestalterische Aspekte. Das FabLab lässt ausreichend Freiraum für eine spielerische, intuitive und experimentelle Annäherung an Technik, die über eine rein logisch-rationale Durchdringung hinausgeht.

  • Um bei Mädchen frühzeitig Vorurteile gegenüber Naturwissenschaften & Technik abzubauen und Interesse für eher frauenuntypische Studiengänge zu wecken
  • Um die Schülerinnen aus der Region stärker an die regionale Uni zu binden und Abwanderung zu anderen Hochschulen zu verhindern

Rund jede fünfte Erstabsolventin eines Hochschulstudiums in Deutschland hatte im Jahr 2010 ihren Abschluss in einem MINT-Fach erworben. Zwar ist seit einigen Jahren bundesweit ein Anstieg dieser MINT-Quote unter Frauen zu beobachten, zur Erreichung des Zielwerts in Höhe von 32 Prozent fehlen aber noch 12 Prozentpunkte. Auch im internationalen Vergleich zeigt sich, dass dieses Ziel ambitioniert ist. Dennoch gilt es, den Anteil der Studienanfängerinnen, die ein MINT-Studium aufnehmen, deutlich zu erhöhen. Insbesondere in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen besteht Verbesserungsbedarf. [Quelle: http://www.mintzukunftschaffen.de]

Das FabLab-Bayreuth beteiligt sich in diesem Rahmen an folgenden Maßnahmen:

 

Aufwärts!